Aus dem Gemeindebrief 03-2013:
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Am Anfang war Schwester Lina! Sie füllte die traditionelle Rolle einer Gemeindediakonisse mit Leidenschaft aus, war also so etwas wie die Gemeindemutter mit vielen Kontakten. Zugleich war sie im Kirchenvorstand und brachte dort ihre Erfahrungen ein. Durch sie war die Kirche nah bei den Menschen, nicht nur bei denen, die hilfebedürftig waren. Freilich genügte das Modell „Gemeindeschwester“ immer weniger den Anforderungen einer flächendeckenden, von einem Team getragenen ambulanten, häuslichen Krankenpflege. Zudem ging Schwester Lina ihrem Ruhestand entgegen. Irgendwann brachte sie Heide Seelenbrandt mit, die eine entscheidende Rolle beim Aufbau der Diakoniestation spielte und dabei von Schwester Lina unterstützt wurde. Das Fundament, auf dem Frau Seelenbrandt die Diakoniestation aufbauen konnte, wurde mit der Gründung des Diakonievereins 1993 gelegt. Die Gründungsmitglieder waren hauptsächlich Mitglieder des Kirchenvorstands. Als Vorsitzende konnten Prof. Dr. Gert Robel, Dr. Wolfgang Öttinger und Schwester Lina Schindler gewonnen werden, die sich sehr engagiert der neuen Aufgabe widmeten. Auch für den Ausschuss stellten sich gute Leute zur Verfügung. Als Stationszimmer genügte zuerst der kleinste Raum im Gemeindesaal, der zuvor als Lagerraum diente. Aber bald war der Raum zu klein. Die Diakoniestation wuchs. Immer mehr Mitarbeitende wurden benötigt, um die Nachfrage nach Hilfe und Pflege abzudecken. Das verursachte einen immer igrößeren organisatorischen Aufwand, so dass auch eine Verwaltungskraft eingestellt werden musste. Inzwischen bekam die Immanuelkirche ihre neue, wunderbare Rohlf-Orgel. Das hat mit der Diakoniestation insofern zu tun, als das Zimmer hinter der Empore, in dem der Blasebalg für die alte Orgel stand, frei wurde und somit der Diakoniestation zur Verfügung gestellt werden konnte.
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Das hatte den bemerkenswerten Nebeneffekt: Wer mit der Diakonie in Immanuel zu tun hatte, musste erst einmal in die Kirche gehen. So viel zu den Anfängen. Dass aus dem „Baby“ inzwischen ein stattliches erwachsenes Wesen wurde, das ist eine andere Story, die ich nur noch zum geringsten Teil miterlebte. Doch die Ziehväter und -mütter lernte ich noch kennen! Was für ein Glück war es, dass sich Uve Leonhardt für die Diakoniestation und den Diakonieverein „einfangen“ ließ! Seit dem Jahr 2000 ist er im Vorstand, seit 12 Jahren leitet er als 1. Vorsitzender mit großem Engagement die Geschicke der Einrichtung. Ihm zur Seite standen im Vorstand zunächst Wolfram Schattenmann, dann Dr. Rainer Oehl und zuletzt Edgar Oswald. Nachfolgerin von Heide Seelenbrandt als Stationsleiterin wurde Schwester Hermine Ruhland-Giles, die ich als energische Person in Erinnerung habe. Renate Fischer bewältigte souverän die immer umfangreicher und komplizierter werdenden Verwaltungsaufgaben. Neben der Diakoniestation etablierte sich wenig später die Nachbarschaftshilfe. Sie steht den Menschen in Not dort zur Seite, wo die Diakoniestation mit ihrem Schwerpunkt Pflege nicht helfen kann. Bis heute leiten Helene Andreas und Elfi Wicker mit bewundernswerter Energie diese Einrichtung. Es ist mir nicht möglich, alle Leute zu nennen, die sich in Immanuel für die Diakonie engagierten und engagieren und sich in vielerlei Weise für die Mitmenschen einsetzten und einsetzen. Doch wenn ich an sie denke, werde ich überwältigt von tiefer Dankbarkeit für all die Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe, die in ihrem Engagement zum Ausdruck kommt. Dietrich Bonhoeffer sagte sinngemäß: Kirche ist nur Kirche, wenn sie Kirche für andere ist. Diakonieverein und Nachbarschaftshilfe tragen dazu bei, dass auch die neue Gemeinde Immanuel-Nazareth Kirche ist.
Herzlichst, Hermann Seißler
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Unser Verein besteht zurzeit aus 260 Mitgliedern. Die Diakoniestation hat 27 MitarbeiterInnen und versorgt ca. 85 PatientInnen.
Bei den beiden letzten MDK-Prüfungen erhielt sie jeweils ein „sehr gut“. Am Freitag, 12. April, 15.00 Uhr, findet die Jahreshauptversammlung statt, bei der ein neuer Vorstand und Ausschuss gewählt werden.
Am Sonntag, 14. April, 10.30 Uhr, feiert Immanuel-Nazareth in der Immanuelkirche anlässlich des 20ten Jubiläums des Diakonievereins einen Festgottesdienst.
Zu beiden Veranstaltungen laden wir herzlich ein!
Uve Leonhardt
Verein für Gemeindediakonie der Immanuelkirche e.V.
Ambulanter Pflegedienst, Helferkreis „Wir helfen“, Nachbarschaftshilfe
Tel. 93 09 48-0, Fax 93 09 48-11
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.diakonie-immanuel.de

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Aus dem Gemeindebrief 12-2012:
Nachruf
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Der Diakonieverein möchte auch an dieser Stelle Herrn Edgar Oswald gedenken, der am 9. Oktober 2012 völlig un-erwartet verstorben ist.
Herr Oswald wurde 1939 in Leipzig geboren. Er machte eine Lehre als Bankkauf-mann und ein Studium der Finanzwirtschaft. Kurz vor dem Mauerbau flüchtete er in den Westen. In Heidelberg lernte er seine Frau kennen. 1968 übersiedelte das Ehe-paar Oswald nach München. Beruflich war Herr Oswald vor allem in der Immobilien-wirtschaft tätig. Er war Grün-dungsmitglied und Ge-schäftsführer mehrerer Verbände.
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Herr Oswald war davon über-zeugt, dass es das Schicksal mit ihm recht gut gemeint hatte. Deshalb half er gerne, wo Hilfe nötig war. Dies führ-te ihn schließlich auch in den Vorstand des Diakoniever-eins. Im April 2013 wollte er sich zur Wahl des Vorstands-vorsitzenden stellen.
Wir trauern um Herrn Edgar Oswald, der uns in vieler Hinsicht fehlen wird.
Uve Leonhardt
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Aus dem Gemeindespiegel 09-2012:
Liebe Leserin, lieber Leser,
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nun ist schon wieder ein halbes Jahr vergangen. Seit 1. Juli ist der Zusammenschluss der beiden Kirchengemeinden perfekt. Das wird auch Auswirkungen auf die Arbeit des Diakonievereins haben. Zwar sind wir auch jetzt schon in Bogenhausen tätig, aber der Einzugsbereich der Nazareth-kirche wird sich doch verstärkt auswirken. Daher nochmals unsere dringende Bitte: Melden Sie sich, wenn sie an einer Mitarbeit im Vorstand unseres Diakonievereins zum Wohle unerer Mitarbeiter/innen und vor allem unserer Patienten/innen interessiert sind. Es ist wirklich nicht nur eine ehrenamtliche, sondern vor allem eine ehrenvolle Aufgabe, Verantwortung für unsere Mitmenschen zu übernehmen.
Am 21. April dieses Jahres fand die Auftaktveranstaltung des ersten LEG-Clubs in Deutschland im Beisein der
Gründerin Frau Ellie Linsay aus London statt.
Unser Diakonieverein unterstützt die Idee einer
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professionellen Wundversorgung außerhalb der Krankenhäuser . Jeden Samstag von 10.00 bis 13.00 Uhr versorgen nun Schwester Barbara Kaiser und ihre Helferinnen betroffene Patienten/innen mit sichtbar positiven Ergebnissen.
Übrigens: Schwester Barbara hat ihren Masterabschluss als Wundexpertin mit Erfolg bestanden – herzlichen Glückwunsch!
Bereits Anfang Juli fand die diesjährige Prüfung durch den MDK statt und zwar umfangreicher als im vorigen Jahr. Das Ergebnis liegt schriftlich noch nicht vor, aber die Schlussbe-sprechung brachte zum Ausdruck, dass wieder mit einer erfreulichen Benotung gerechnet werden kann.
Herrn Prof.Dr. Gert Robel, einem der Gründungsväter unseres Vereins, gratulieren wir nachträglich, herzlich zum 85. Geburtstag und wünschen ihm alles Gute.
Edgar Oswald
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Aus dem Gemeindespiegel 03-05 2012:
Das Team des ambulanten Pflegedienstes (auf diesem Foto nicht ganz vollzählig) bedankt sich bei den Freunden und Mitgliedern des Diakonievereins ganz herzlich für die ideelle und materielle Unterstützung im vergangenen Jahr.


Aus dem Gemeindespiegel 09-11 2011:
Der ambulante Pflegedienst - soziale Einrichtung und Beruf mit Zukunftsperspektiven
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Häufig ist die Versorgung älterer kranker Menschen anspruchsvoll und schwer, hat aber in unserer Gesellschaft nicht den Stellenwert, den sie verdient. Ohne ambulante Pflege wäre eine häusliche Betreuung und damit der Verbleib dieser hilfsbedürftigen Menschen in ihrer gewohnten Umgebung oftmals nicht möglich. Daher ist es für einen Pflegedienst sehr wichtig, eine gute Personalpolitik zu betreiben, um die Attraktivität dieses Berufes zu erhöhen.
Als gelernte Krankenschwester wechselte ich zum ambulanten Pflegedienst des Diakonievereins, da er der einzige Arbeitgeber war, der mir neben meiner Tätigkeit als Krankenschwester ein Studium ermöglichte. Heute, vier Jahre später, habe ich die Arbeit schätzen und lieben gelernt. Der Diakonieverein bietet nicht nur die Möglichkeit, neben dem Beruf ein Studium zu absolvieren, sondern gibt mir auch die Möglichkeit, das erlernte Wissen in die Praxis umzusetzen. So übernehme ich ab Juli die professionelle Wundversorgung im Bereich des ambulanten Pflegedienstes. Diese Tätigkeit entspricht genau der Studienrichtung, die ich im nächsten Jahr als Master of Science "Wound Care Management" abschließen möchte..
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Der Diakonieverein der Immanuelkirche bietet seinen Mitarbeitern/innen nicht nur Fort- und Weiterbildungsprogramme. Sondern dank der verschiedenen Arbeitszeitmodelle ermöglicht er vor allem Frauen mit Kindern trotz der familiären Belastung berufstätig zu sein, oder überhaupt wieder in das Arbeitsleben zurückzukehren.
So kann durch den hohen Standard nicht nur liebevolle Pflege angeboten werden sondern auch eine fachgerechte und kompetente Versorgung.
Ihre Schwester Barbara
Heilpraktikerin und Akademische Expertin
im wound Care Management
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Aus dem Gemeindespiegel 06-08 2011
Liebe Gemeinde
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ich bin also der Neue im Vorstand des Vereins. Ich bin 71 Jahre alt, verheiratet und habe ein Kind. Aufgewachsen in Leipzig, Ausbildung zum Bankkaufmann und Studium der Finanzwirtschaft. Seit 1968 lebe ich mit meiner Familie in München. Meine berufliche Tätigkeit war immer in der Immobilienwirtschaft. In den letzten rund 10 Jahren habe ich als Geschäftsführer den Aufbau mehrer Immobilienverwalterverbände bundesweit durchgeführt.
Nun werden Sie fragen, warum engagiere ich mich im Diakonieverein ehrenamtlich: Weil ich von dem Positiven, das ich im Leben erfahren durfte, einen Teil wieder zurückgeben möchte.
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Ich hoffe, mit dazu beitragen zu können, dass der Diakonieverein weiterhin so gut zum Wohle der betreuten Mitmenschen tätig sein kann.
Ihr Edgar Oswald
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Aus dem Gemeindespiegel 06-08 2011
Über die Mitgliederversammlung am 1. April
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berichte ich, liebe Leserin, lieber Leser, diesmal nur kurz:
Dr. Rainer Oehl ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Die große Zahl von erforderlichen Fortbildungen schlug mit etwa 22.000 € zu Buche. Trotzdem konnten wir, unter Einbeziehung der Mitgliedsbeiträge und Spenden, 2010 mit einem kleinen Plus abschließen. Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Mitglieder und Spender!
Da Dr. Oehl seine ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand nach vier Jahren, wie bereits angekündigt, beendete, war die Wahl eines Nachfolgers erforderlich. Herr Edgar Oswald bot seine Dienste an und wurde einstimmig zum zweiten Vorstand gewählt.
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Frau Elke Oehl legte ihr Ehrenamt als Rechnungsprüferin ebenfalls nieder. Als Nachfolger meldete sich Herr Manfred Mayer, der auch einstimmig gewählt wurde.
Mit einem großen Dankeschön für die jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit des Ehepaars Oehl und den besten Wünschen für die beiden „Neuen“ schloss die Versammlung.
Ihr Uve Leonhardt
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